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Getting Married on Seychelles News # 041: Seychelles cruise ship wrecked off the Seychelles is being serviced by helicopters

Getting Married on Seychelles News # 041: Seychelles cruise ship wrecked off the Seychelles is being serviced by helicopters

The following report is available today in the FP:

Kein Strom, keine Klimaanlage bei tropischer Hitze: Nach einem Brand an Bord wird die komfortable Kreuzfahrt auf der „Costa Allegra“ für die Passagiere zum Horrortrip. Das Schiff ist manövrierunfähig und wird jetzt abgeschleppt.

Aus der Traumreise im Indischen Ozean ist eine Abschlepptour ohne Strom durch Piratengebiet geworden. Hubschrauber versorgen das Kreuzfahrtschiff „Costa Allegra“ nach seiner Havarie im Pazifik mit Hilfsmitteln, wie ein deutscher Vertreter der Reederei Costa Crociere am Dienstagabend sagte. Das Schiff werde nun zu den Seychellen geschleppt, wo es am Donnerstagmorgen mit zweitägiger Verspätung eintreffen solle.

Die Havarie der „Costa Allegra“ trifft erneut ein Kreuzfahrtschiff jener italienischen Reederei, der auch das Unglücksschiff „Costa Concordia“ gehört. Das Feuer im Maschinenraum der „Costa Allegra“ hat auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen am Montag zwar niemanden verletzt. Die mehr als 1000 Menschen fuhren anschleißend aber ohne Klimaanlage und funktionierende Stromversorgung durch die Tropen.

Their 26-day sea voyage was supposed to lead from Mauritius via Madagascar through the Suez Canal to Savona in Italy, and now ends in the Seychelles, from where the holidaymakers are to fly home immediately.

Ein französischer Hochsee-Fischtrawler und zwei Schlepper sollen die manövrierunfähige „Costa Allegra“ zur Seychellen-Hauptinsel Mahé im Indischen Ozean ziehen. Die Schlepper hätten das italienische Schiff erreicht und könnten es nun rascher dorthin bringen, teilte die Genueser Reederei Costa Crociere mit. Von den 1049 Menschen an Bord sind 636 Passagiere aus 25 Ländern. Dabei sind 38 Deutsche, 90 Schweizer, 97 Österreicher, 127 Franzosen und 135 Italiener.

Sven Dreeßen, Professor für Maritime Verkehrssicherheit: „Legt man jeweils zwei Wochen als Dauer für eine Kreuzfahrt zugrunde, müsste ein Urlauber 164.000 Fahrten unternehmen, um statistisch betrachtet bei einem Schiffsunglück umzukommen.“

Nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA hat die Staatsanwaltschaft der italienischen Hafenstadt Genua inzwischen Ermittlungen eingeleitet, um die Ursachen des Brandes im Maschinenraum zu klären. Der Kapitän der „Costa Allegra“ hatte ausgeschlossen, dass der Brand mutwillig gelegt worden sein könnte.

The Italian consumer protection association Codacons now wants the shipping company to compensate the passengers, saying that the passengers had suffered considerable damage due to the fire caused by fear and stress.

Ursprünglich sollte die nach einem Feuer im Maschinenraum fahruntüchtige „Costa Allegra“ zu der näher gelegenen Insel Desroches geschleppt werden. Eine Überprüfung habe jedoch ergeben, dass die dortigen Sicherheitsbedingungen für das Anlegen und die Ausschiffung nicht gegeben seien. Auch reichten die Unterkünfte auf der Insel nicht aus, erklärte die Reederei.

Unterdessen wird für die Menschen an Bord gesorgt: Helikopter bringen Nahrung, Taschenlampen und andere notwendige Ausrüstung für die „Costa Allegra“. Die Wetterbedingungen seien gut. „Nachts wird es für die Passagiere am besten sein, draußen auf dem Deck zu bleiben“, riet Giorgio Moretti von der Reederei den Passagieren. Denn vor den Seychellen sind bis zu 30 Grad Hitze angesagt.

Wo sich die „Allegra“ derzeit genau befindet, können Angehörige nicht erfahren: Die Webkamera, die auf der Internetseite der Reederei laufend Bilder von Bord überträgt, ist ebenso ausgefallen wie die Routenübertragung. Die „Costa Allegra“ hatte am Montag während der Fahrt von Madagaskar in Richtung Seychellen Hilfe angefordert.

„Allen geht es gut, es ist nichts passiert“, sagte der Sprecher der deutschen Tochtergesellschaft Costa Kreuzfahrten, Werner Claasen, am Dienstag. Alle Familienangehörige der Passagiere seien informiert worden. Nach Claasens Angaben war von dem Brand der Teil der Maschine betroffen, der den Strom für das Schiff produziert. Das Feuer sei schnell unter Kontrolle gebracht worden. „Das Feuer hat sich in keinen anderen Bereich des Schiffes ausgebreitet, es hat weder Verletzte noch Opfer gegeben“, hieß es. Die Bordapparatur sei in Notbetrieb. Die Brandursache war zunächst unklar.

The shipping company has been sailing in difficult waters for about six weeks:
In der Nacht zum 14. Januar war das Schiff „Costa Concordia“ vor der toskanischen Küste auf einen Felsen gelaufen. Ursache war allem Anschein nach ein Manövrierfehler des Kapitäns. Wahrscheinlich starben 32 Menschen bei der Katastrophe. Die Bergungsarbeiten dauern noch an – und immer wieder finden Taucher Leichen in dem Wrack.

Die 1992 umgebaute und damit ältere „Costa Allegra“, früher ein Containerschiff, ist mit 28 600 Tonnen wesentlich kleiner als die vor der Insel Giglio havarierte „Concordia“.

The share price of Costa's parent company Carnival was down just under one percent in pre-listing New York trading on Tuesday. The day before, the misfortune had startled investors and the share price had fallen by 2 percent in the meantime. However, the share of the world's largest cruise line had recovered by the evening and had gone out of trading almost unchanged.

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